CoinTracking Interview

Interview mit Dario Kachel, dem Geschäftsführer von CoinTracking, dem führenden Unternehmen für das Aufzeichnen von Kryptowährungstransaktionen und für entsprechende Steuerberichte. Themenschwerpunkt: Kryptowährungen & Steuern.

Wer steckt hinter CoinTracking?

CoinTracking.info wurde von mir gegründet. Ich hatte die Idee, da ich damals feststellen musste, dass es bei einer großen Menge an Trades so gut wie unmöglich ist, den Überblick zu bewahren und erzielte Gewinne zu ermitteln. Im April 2018 feierte CoinTracking seinen fünften Geburtstag.

Anfangs war ich alleine. Erste Unterstützung waren User, die mir bei den Übersetzungen in fremden Sprachen wie spanisch, französisch, italienisch, chinesisch oder koreanisch halfen. Danach kam Unterstützung im Support und in der Entwicklung.


Unser Team umfasst heute in etwa 20 Personen. Wir haben unseren Sitz in München sind aber seit der erste Stunde nicht nur in Deutschland sondern weltweit verstreut. Neben Marketing, haben wir ein größeres Support Team, Programmierer, darunter externe Spezialisten für APIs und Apps, sowie ein Admin-Team.

Was treibt Euch an?

Wir möchten es für User einfacher machen, den Überblick ihrer Investitionen in Coins zu überblicken. Wie viel ist es gerade wert? Zu welchem Preis habe ich gekauft? Was liegt wo?

Wir möchten im Bereich der Kryptowährungen einen Beitrag leisten. Der Markt ist so spannend, vielschichtig, innovativ und sich ständig verändert. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung. Alles ist noch recht jung und steht trotz anfänglicher Hypes noch in den Kinderschuhen.

Warum ist es in Bezug auf die Steuern und das Finanzamt wichtig, dass jemand seine Krypto Transaktionen in einer Anwendung wie CoinTracking festhält?

Das Finanzamt kann viele Jahre rückwirkend Steuerlasten geltend machen. Im Falle eines Falles schützt das Argument leider nicht, dass man nicht wußte dass man auf Gewinne mit Kryptowährungen Steuern zahlen muss. Es kann dennoch zu einer möglichen Nachzahlung oder gar Strafe kommen.

Bei einer großen Menge an Trades is es so gut wie unmöglich, den Überblick über alle Coins zu bewahren und vor allem die erzielten Gewinne zu ermitteln. CoinTracking ist der einfachste Weg Kryptowährung Portfolios an einem zentralen Ort zu verwalten und den Gewinn richtig zu ermitteln.

Wo seht Ihr generell den allergrößten Vorteil einer Anwendung wie CoinTracking?

Wir helfen unseren Usern einen Überblick über ihre gesamten Coins und deren aktuellen Geldwert zu geben. Das ist für viele User bereits schon eine erste erhebliche Erleichterung insbesondere dann, wenn sie mehrere Coins haben und angefangen haben Kryptowährungen auf mehr als einer Börse zu handeln.

Was sagt ihr jemandem, der ‚nur zum Spaß‘ Kryptowährungen kauft und verkauft, den Sinn einer Anwendung wie CoinTracking aber nicht sieht?

Das ist kein Problem für uns. Kryptowährungen kaufen soll ja auch Spaß machen. Sobald sich er sich aber fragt, wieviel seine Coins aktuell Wert sind und wieviel Gewinn oder Verlust er gemacht hat, kann er gerne zu uns kommen 🙂

Was sagt Ihr jemandem, der im großen Stil Kryptowährungen verkauft und kauft und seine Transaktionen noch nicht dokumentiert?

Das sollte man schon aus eigenem Interesse tun. Schließlich sollte man wissen ob man einen guten Deal gemacht hat oder nicht.

Spätestens am Jahresende ist man gezwungen Angaben über seine Einkünfte mit Kryptowährungen für die Steuererklärung zu machen. Dann sollte man auf alle Fälle nachhalten, wie man zu dem ermittelten Gewinn gekommen ist, falls es Nachfragen vom Finanzamt gibt.

Könnt Ihr uns kurz über die aktuellen steuerrechtlichen Regelungen informieren, die Stand heute Eurem Wissen nach gelten? (ohne Gewähr)

Zu steuerrechtlichen Regelungen dürfen wir leider keine Auskunft erteilen. Wir empfehlen individuelle Fragestellungen direkt im Gespräch mit dem Steuerberater zu klären.

Ihr habt mit CoinTracking ja sicher einen Überblick darüber, wie die Portfolios der Nutzer aussehen. Könnt Ihr uns einen ‚Insiderblick‘ geben, ob sich ein Trend in irgendeine Richtung erkennen lässt? (also z.B. hin zu vielen „Underdogs“, oder bleibt der Fokus beim Traden eher auf den Top 10 der Kryptowährungen)

Die Auswertungen die wir über alle Portfolios sämtlicher User fahren, sind allgemein auf CoinTracking.info im Bereich ‚User Statistiken‘ verfügbar. Ob sich aber daraus ein ‚Insiderblick‘ ableiten lässt, liegt wohl im Auge des Betrachters.

Dabei behandeln wir die Daten unserer Nutzer mit größter Sorgfalt und Diskretion. Auswertungen die rein unserem finanziellen Vorteil dienen würden, machen wir nicht. Wir sind bestrebt darauf, unsere ganzen Ressourcen in Verbesserungen von CoinTracking zu stecken, die dann allen Usern zugute kommen.

Könnt Ihr kurz skizzieren, wie des Portfolio des ‚typischen‘ CoinTracking Nutzers ungefähr aussieht, der von der kostenlosen Basisversion in die bezahlte Version von CoinTracking wechselt?

User können bei CoinTracking bis zu 200 Transaktionen wie Trades, Ein- oder Auszahlungen, gratis anlegen. Kaufen sie ein Upgrade, kennen sie CoinTracking meist schon ziemlich gut und wissen um die Vorteile.

Mit der PRO-Version können sie 3.500 Transaktionen anlegen und sich automatisiert einen detaillierten Steuer-Report erstellen lassen.

Bei der UNLIMITED-Version gibt es keine Beschränkung der Transaktionen mehr. User die eine der beiden bezahlte Versionen haben, können zudem die API Importe einrichten um ihre Transaktionen vollautomatisch zu CoinTracking von den Börsen oder Wallets synchronisieren zu lassen. Dann sind sie ohne manuelles zutun stets auf dem aktuellen Stand.

CryptoTracking Preis: Die Basisversion ist kostenlos. Wer will, kann den Zugang zur Pro oder Unlimited Anwendung in Bitcoin bezahlen. Ist das dann ein fixer Betrag, oder ändert sich der Betrag basierend auf dem Tageskurs des Bitcoin?

Als Krypto-Enthusiasten der erste Stunde, kann man bei uns nicht nur mit Bitcoin bezahlen sondern noch mit vielen anderen Alt-Coins. Gegenüber der Bezahlung mit Fiat-Währungen bieten bei der Zahlung mit BTC noch einen Rabatt von 5%.

Die Preise werden aber angepasst und beziehen sich auf den Durchschnittskurs mehrerer Monate. Trotzdem kann man bei einem fallenden BTC Kurs durchaus ein Schnäppchen machen.

Bei der kostenlosen Version von CoinTracking gibt es keinen „Steuer Report (inkl. Kapitalertragsbericht)“. Wenn jemand CoinTracking für die Steuererklärung verwenden will, was heißt diese fehlende Option für den Otto-Normal-Trader als auch dem (professionellen) Daytrader?

In der kostenlosen Version kann man sich einen Steuer-Report mit Demodaten anschauen und sieht wie dieser aufgebaut ist. Man kann dann selbst entscheiden, ob man das Geld investieren möchte und auf diese Weise seine Trades per Knopfdruck in aufbereiteter Form haben möchte. Der CoinTracking Steuer-Report ist aber für die Erstellung der Steuererklärung nicht zwingend erforderlich. Er macht das Leben für „Otto-Normal-Trader“ etwas und für (professionellen) Daytrader deutlich einfacher.

Auch wenn die Abgabe nicht zwingend erforderlich ist, macht es einen guten Eindruck seine Trades ordentlich dokumentiert zu haben und übersichtlich aufbereitet. Dazu kommt es auch gut an, wenn eine professionelle Software die Gewinne ermittelt und diese nicht auf Schmierzettel oder fehleranfälligen Excel-Tabellen selbst berechnet wurde.

CoinTracking dürfte zwischenzeitlich auch dem ein oder anderen Mitarbeitern auf dem FA bekannt sein.

Wo seht Ihr den Vorteil von CoinTracking gegenüber anderen Anwendungen dieser Art?

Wir bieten lang zurückreichende Kurse und das für so gut wie alle Kryptowährungen. CoinTracking umfasst heute mehr als 5.500 Kryptowährungen. Außerdem haben wir Importer für alle wichtigen Börsen und bauen diese ständig weiter aus.

Unsere Statistiken und grafischen Analysen decken jede mögliche Anforderung ab und lasse keine Fragestellung offen. Dazu, sind diese auf vielfältige Weise filterbar und in alle gängigen Formate exportierbar.

Zum Abschluss: Da Ihr vermutlich auch selber Kryptowährungen kauft, wie seht Ihr den starken Rückgang seit Anfang Januar 2018, und was glaubt Ihr, wie sich Kryptos die nächsten 1-3 Jahre entwickeln werden?

Wir sind froh, dass sich der Markt abgekühlt hat. Zu schnelles Wachstum in einem noch so jungen Markt ist sicherlich nicht gut. Auf starke Rückgänge folgen Phasen der Erholung und Stabilisierung. Das hat der Bitcoin in der Vergangenheit schon gezeigt. Es könnte dennoch nochmal nach unten gehen, vielleicht bis auf $5.000 für den BTC.

Langfristig sind wir aber positiv eingestimmt. Ein Einstieg in den Markt halten wir zu jeder Zeit attraktiv. Man muss sich jedoch auf Schwankungen gefasst machen und sollte einen längerfristigen Anlagehorizont ins Auge fassen.

Um das Risiko zu splitten, hat es sich bewährt Käufe aufzuteilen und nicht auf einmal das ganze Geld aus Omas Sparstrumpf in den Kryptomarkt zu werfen.


 

Weitere Infos zu CoinTracking:

Hier findest Du meinen CoinTracking Test


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